TIPpS IM ALLTAG

- In der ersten Phase völliger Sprachlosigkeit ist es nützlich, einen kleinen Zettel dabei zu haben. Auf dem Zettel steht:
»Ich habe Sprechstörung nach Schlaganfall – ich kann alles hören und verstehen, aber nicht antworten.«
- Dazu eine kleine löschbare Tafel, um Antworten zu geben – wenn Schreiben noch möglich ist. So eine Tafel gibt es als Spielzeug: man schreibt mit hartem Gegenstand und kann mit einem Handgriff alles wieder löschen.
- Auf dem Handy zwei oder oder Personen (Familie, Freunde) mit Logo zum Schnellwählen einprogrammieren. Diese Personen wissen dann, dass ein Anruf von dieser Nummer ein Notfall ist, auch wenn der Anrufer nicht spricht oder nur lallt.
- Kommunikation kann singend oft leichter verstanden und erwidert werden:
»guten (tief) mor- (hoch) gen (mittel)«. Musik geht direkt ins Herz – ohne Umweg über das betroffene Gehirn.
- »Baden« in der Sprache:
dem Quatschen in der Familie zuhören, Fernsehen schauen, an Deutsch-Sprachkursen für Ausländer teilnehmen, Radio und Hörbücher hören, alles hilft – so lernen Kinder die Sprache!
- Jede Übung (Laut/Wort/Satz) so lange wiederholen, bis sie sitzt – z.B. mit Hilfe des kostenlosen Nachsprechprogramms TALKRECORDER.
Sowie die ersten Worte wieder da sind, kommen die anderen auch schnell!
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